Icons schwarz auf hellem Hintergrund: Mailänder Dom, ein Rohr, drei Pyramiden, ein Kamel

Zahlen, bitte: Rohre, Kabel und Leitungen für den KSB-Neubau

In den Wänden des KSB-Neubaus verstecken sich Unmengen an Kabeln, Rohren und Leitungen. Wir präsentieren Ihnen einige eindrückliche Zahlen dazu.

Es gibt mehr, als wir sehen. Was wie eine Auftaktparole zu einem Esoterikseminar klingt, trifft durchaus auch auf den KSB-Neubau zu. Denn wie jede andere Immobilie besteht auch das neue KSB nicht nur aus einer Gebäudehülle, die im Innern in einzelne Räume – bestückt mit Mobiliar, medizinischen Apparaten und allerlei Gerätschaften – unterteilt ist. Da steckt schon viel mehr dahinter. Dahinter? Ja, genauer gesagt hinter dem frischen Putz der Neubauwände – in den Böden und Decken ebenfalls. Ob Heizung, Kühlung, Lüftung oder Verkabelung: Das Innenleben der KSB-Wände hat einige spannende Zahlen zu bieten. Wir präsentieren Ihnen diese Zahlen und stellen Vergleiche an, die – zugegeben – teilweise etwas abstrakt anmuten. Trotzdem zeigen sie die Dimensionen des KSB-Neubaus auf eindrückliche Art und Weise auf.

Reihenweise Rohre

Im Sommer kühlen, im Winter heizen: Die Rohrleitungen für das Heizungs- und Kältenetz im KSB-Neubau erstrecken sich zusammengerechnet über satte 50 000 Laufmeter. Geht es um die Feinverteilung in den Räumen, kommt eine noch viel grössere Zahl zum Vorschein. Aneinandergereiht ergeben sämtliche Bodenheizungsrohre eine Strecke von 234 Kilometern. Das entspricht der Distanz zwischen Baden und Mailand. Über 400 Fussbodenheizungsverteiler sorgen dafür, dass die jeweiligen Räume gezielt mit Wärme und Kälte versorgt werden.

Der Dom von Mailand

Alle Bodenheizungsrohre des KSB-Neubaus hintereinandergelegt, würden sich von Baden bis nach Mailand erstrecken.

Stundenlange Stahlträger

Was die Wände eines Gebäudes betrifft, unterscheidet der Fachmann grob zwischen tragenden und nicht tragenden Wänden. Tragende Wände sind jene Wände, die für die statische Stabilität sorgen und daher unverzichtbar sind. Die nicht tragenden Wände im KSB-Neubau sind beispielsweise jene zwischen den Patientenzimmern, bestehend aus Gipsplatten. Um diese Platten zu montieren, braucht es Hoch- und Querverstrebungen aus Stahl. Die Gipser verbauen im KSB gesamthaft etwa 40 Kilometer solcher Stahlträger. 40 Kilometer schaffen geübte Spaziergänger in zirka acht Stunden. Wer es auf dem stundenlangen Marsch entlang der fiktiv ausgelegten Stahlteile etwas gemächlicher nimmt und noch eine Mittagspause einlegt, hat locker einen halben Tag.

Stahlträger verschiedener Art in einem Lager

Einen halben Tag würde es dauern, alle Stahlträger im KSB-Neubau entlang zu laufen.

Pyramiden aus Puste

Frische Luft vermag den Genesungsprozess zweifellos positiv zu beeinflussen. So verfügt der KSB-Neubau an den Aussenfassaden über rund ein Dutzend Ansaugpunkte für Frischluft, die anschliessend in den Lüftungszentralen im Innern des Gebäudes aufbereitet und verteilt wird. Dadurch zirkulieren stündlich künftig rund 540 000 m³ Luft durchs ganze Lüftungssystem. Stellen wir uns diese Menge an luftigen Klötzen einmal neben- und aufeinander vor. Mit dieser ganzen Atemluft – oder eben Puste – liessen sich ganz viele Luftschlösser bauen. Konkret: Das Volumen an Frischluft ist so gross, dass man damit alle rund fünf Stunden eine Cheops-Pyramide hinklotzen könnte.

Pyramiden in der Sandwüste

Nicht nur Luftschlösser, sondern auch -pyramiden kann der KSB-Neubau bauen. Und zwar alle fünf Stunden eine.

Kabelsalat nach Katar

Von der Haustechnik über alle elektronischen Geräte wie Computer, Brandmelder, automatische Türöffner, medizinische Apparate, Beleuchtung bis zur Wärme- und Kälteversorgung: Ohne Strom geht auch im KSB-Neubau nichts. Gesamthaft rund 44 000 Steckdosen und Kommunikationssteckdosen respektive Steckpunkte für Geräte aller Art müssen im neuen Spital mit elektrischer Energie versorgt werden. Dazu sind Unmengen an Kabeln notwendig. Das Elektro-Team verbaut im Gebäude denn auch 4300 Kilometer Kabel aller Art. Das entspricht der Luftliniendistanz von Baden bis ins arabische Emirat Katar. Ist Ihnen dieser Vergleich zu abstrakt? Nun, mit sämtlichen Kabeln am Stück könnte man die Schweizer Grenze mehr als zweimal, den Kanton Aargau über dreizehnmal umrunden.

The Pearl in Katar aus der Vogelperspektive.

Katar ist unglaublich weit weg von Baden. Und trotzdem würden alle Kabel im KSB-Neubau zusammen einmal bis dorthin reichen.

Menschen und Gewerke

Irgendwer verbaut die ganzen Leitungen, Rohre und Kabel im KSB-Neubau. Irgendwer? Wir stellen Ihnen regelmässig Menschen vor, die auf der Baustelle zugegen sind.

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